10 Anfängerfehler beim Sondengehen - Detect Metalldetektoren
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10 häufige Anfängerfehler beim Sondengehen und wie du sie vermeidest

DETECT WISSENSDATENBANK | EINSTIEG IN DIE METALLSUCHE

Du hast einen neuen Metalldetektor gekauft? Dann möchtest du natürlich möglichst schnell deinen ersten besonderen Fund machen. Doch zwischen dem Einschalten deines Detektors und dem Fund einer schönen Münze liegt noch ein wichtiger Schritt: das richtige Suchen lernen.

Jeder Sondengänger hat einmal angefangen. Und fast jeder hat schon einmal mit den falschen Einstellungen gesucht, ein zweifelhaftes Signal ignoriert oder erst im Nachhinein bemerkt, dass er die Suchspule viel zu hoch über dem Boden gehalten hat.

Bei Detect Metaaldetectors helfen wir regelmäßig Anfängern bei ihren ersten Schritten. Deshalb haben wir zehn typische Anfängerfehler mit praktischen Lösungen zusammengestellt. So holst du mehr aus deinem Metalldetektor heraus und lernst bei jedem Suchtag etwas dazu.

Die 10 Anfängerfehler im Überblick

  1. Die Empfindlichkeit sofort auf Maximum stellen
  2. Zu schnell gehen und falsch schwenken
  3. Ständig Einstellungen verändern
  4. Blind auf die Target ID vertrauen
  5. Zu viel Diskriminierung verwenden
  6. Störungen mit echten Signalen verwechseln
  7. Dem Suchort zu wenig Aufmerksamkeit schenken
  8. Unnötig viel oder unsauber graben
  9. Funde falsch reinigen oder aufbewahren
  10. Zu schnell Ergebnisse erwarten

Du musst nicht alle technischen Funktionen deines Detektors verstehen, um gut anzufangen. Schon mit ein paar einfachen Gewohnheiten kannst du viel verbessern.

ANFÄNGERFEHLER 01

Die Empfindlichkeit sofort auf Maximum stellen

Du hast einen neuen Metalldetektor und siehst, dass sich die Empfindlichkeit erhöhen lässt. Da scheint die Entscheidung einfach: alles auf Maximum, denn so kann man doch möglichst tief suchen, oder?

Leider funktioniert das nicht immer so.

Eine hohe Empfindlichkeit kann helfen, schwache Signale wahrzunehmen. Sie kann aber auch mehr Störungen und ein unruhiges Signalverhalten verursachen. Besonders bei schwierigen Bodenbedingungen oder in der Nähe elektromagnetischer Störquellen.

Was läuft dabei falsch?

Dein Detektor piept ständig, zeigt wechselnde Zahlen an und irgendwann weißt du nicht mehr, welche Signale interessant sind. Dadurch kannst du echte Ziele schlechter von Störungen unterscheiden.

Wie kannst du das vermeiden?

  • Beginne mit der empfohlenen Empfindlichkeit des Standardprogramms.
  • Überprüfe zuerst mögliche Störquellen.
  • Verringere die Empfindlichkeit in kleinen Schritten, wenn der Detektor weiterhin unruhig arbeitet.
  • Entscheide dich lieber für stabiles Suchen als für die höchste Zahl auf dem Display.
Tipp von Detect

Ein Detektor, der ruhig arbeitet und klare Signale liefert, ist in vielen Situationen angenehmer als einer, der ständig piept. Mehr Empfindlichkeit bedeutet nicht automatisch mehr Freude beim Suchen.

ANFÄNGERFEHLER 02

Zu schnell gehen und falsch schwenken

Vor dir liegt ein großes Gelände. Je schneller du gehst, desto mehr Boden kannst du absuchen. Klingt logisch, aber beim Sondengehen ist Geschwindigkeit nicht immer ein Vorteil.

Anfänger schwenken die Suchspule oft so, dass sie an den Enden der Bewegung nach oben gezogen wird. Oder sie gehen so schnell vorwärts, dass ganze Streifen des Bodens ausgelassen werden.

Was läuft dabei falsch?

Wenn du die Suchspule höher hältst, vergrößert sich der Abstand zu metallischen Gegenständen. Dadurch können schwächere Signale schlechter erkannt werden.

Und wenn sich deine Suchbahnen nicht überlappen, suchst du nicht das gesamte Gelände ab.

So verbesserst du deine Schwenktechnik

  1. Halte die Suchspule in einem geringen, gleichmäßigen Abstand über dem Boden.
  2. Bewege die Spule möglichst parallel zum Boden.
  3. Lass jeden neuen Schwenk teilweise mit dem vorherigen überlappen.
  4. Gehe langsam vorwärts und achte besonders auf kurze Signale.
  5. Passe deine Schwenkgeschwindigkeit an die Empfehlungen für deinen Detektor und das gewählte Suchprogramm an.

Eine gute Suchtechnik kostet nichts, kann aber einen großen Unterschied machen.

ANFÄNGERFEHLER 03

Ständig Einstellungen verändern

Du siehst ein Video, in dem jemand mit bestimmten Einstellungen eine besondere Münze findet. Also übernimmst du diese Einstellungen. Wenig später entdeckst du ein anderes Video mit ganz anderen Werten.

Bevor du dich versiehst, verbringst du mehr Zeit in den Menüs als beim Suchen.

Warum funktioniert das Kopieren von Einstellungen nicht immer?

Einstellungen, die an einem Suchort gut funktionieren, müssen an einem anderen nicht optimal sein. Bodenmineralisierung, vorhandene Metalle, Störungen und persönliche Vorlieben spielen dabei eine Rolle.

Außerdem unterscheiden sich Suchprogramme und Einstellskalen je nach Marke und Modell.

Was solltest du stattdessen tun?

Beginne mit einem geeigneten Standardprogramm und verwende es zunächst an mehreren Suchtagen.

Wenn du experimentieren möchtest, verändere möglichst immer nur eine Einstellung auf einmal. So kannst du besser beurteilen, welche Auswirkungen die Änderung hat.

Ein Beispiel mit XP

Die XP ICON und ICON X bieten Standardprogramme, mit denen du ohne aufwendige Einstellungen beginnen kannst. Auch der XP DEUS II verfügt über voreingestellte Programme, die einen guten Ausgangspunkt bilden.

Besonders der DEUS II bietet viele zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten. Es ist interessant, diese später kennenzulernen. Du musst sie aber nicht alle an deinem ersten Suchtag verwenden.

Unsere Empfehlung

Lerne zuerst, wie dein Detektor mit den Standardeinstellungen klingt. Danach kannst du gezielter experimentieren und verstehst besser, warum eine Änderung hilft oder eben nicht.

ANFÄNGERFEHLER 04

Blind auf die Target ID vertrauen

Dein Detektor zeigt eine vielversprechende Zahl an. Du denkst an eine Münze, gräbst vorsichtig und findest ein Stück Aluminium.

Willkommen beim Sondengehen!

Die Target ID, auch VDI genannt, liefert Hinweise auf die Eigenschaften des erkannten Metallgegenstandes. Sie garantiert aber nicht, dass du weißt, was im Boden liegt.

Warum können Zahlen irreführend sein?

Unterschiedliche Metallgegenstände können ähnliche Werte erzeugen. Außerdem beeinflussen Form, Größe, Tiefe, Lage und Bodenbeschaffenheit das Signal.

Darüber hinaus verwenden nicht alle Metalldetektoren dieselbe Target-ID-Skala.

Wie lernst du, Signale besser einzuschätzen?

  • Achte auf den Ton und den Charakter des Signals.
  • Überprüfe, ob das Signal wiederholbar ist.
  • Untersuche das Ziel auch aus einer anderen Richtung.
  • Übe mit bekannten Metallgegenständen.
  • Vergleiche die gehörten Signale mit den tatsächlich gefundenen Objekten.

Ein unregelmäßiger oder niedriger Wert bedeutet übrigens nicht automatisch, dass sich dort nichts Interessantes befindet.

Der beste Weg, die Target ID zu verstehen, ist praktische Erfahrung.

ANFÄNGERFEHLER 05

Zu viel Diskriminierung verwenden

Niemand beginnt mit dem Sondengehen, weil er gerne hundert Nägel finden möchte. Deshalb erscheint es verlockend, möglichst viele unerwünschte Metallsignale auszublenden.

Doch die Diskriminierung ist kein magischer Filter, der genau weiß, was Abfall und was wertvoll ist.

Was ist Diskriminierung?

Mit der Diskriminierung kannst du bestimmte Kategorien von Metallsignalen unterdrücken oder anders anzeigen lassen. Das kann auf Flächen mit viel Metallschrott hilfreich sein.

Wo liegt das Problem?

Wenn du zu viele Signale unterdrückst, kannst du auch interessante Gegenstände übersehen. Verschiedene Objekte können schließlich im gleichen Identifikationsbereich liegen.

Wie kannst du das vermeiden?

Verwende als Anfänger zunächst die Diskriminierungseinstellung des Standardprogramms. Lerne, welche Signale dein Detektor noch anzeigt und welche er unterdrückt.

Experimentiere erst dann weiter, wenn du verstanden hast, was diese Einstellung bewirkt.

Nicht jedes unerwünschte Signal ist automatisch uninteressant, und nicht jedes schöne Signal führt zu einem schönen Fund.

ANFÄNGERFEHLER 06

Störungen mit echten Signalen verwechseln

Dein Detektor fängt plötzlich an, überall zu piepen. Manchmal sogar dann, wenn du die Suchspule ganz still hältst. Hast du einen besonderen Ort mit unglaublich viel Metall entdeckt?

Das ist möglich, aber vielleicht handelt es sich auch einfach um Störungen.

Wodurch entstehen Störungen?

  • Elektromagnetische Einflüsse durch Geräte oder elektrische Anlagen.
  • Andere Metalldetektoren in unmittelbarer Nähe.
  • Bodenmineralisierung oder stark wechselnde Bodenbedingungen.
  • Zu hoch eingestellte Empfindlichkeit.
  • Fehlerhafte Montage, Kabelprobleme oder ein beschädigtes Bauteil.
  • Metallteile an deinen Schuhen oder deiner Ausrüstung, die in den Erfassungsbereich der Suchspule gelangen.

Was machst du bei einem unruhigen Detektor?

  1. Überprüfe, ob sich Störquellen in der Nähe befinden.
  2. Entferne dich nach Möglichkeit von der Störquelle.
  3. Verwende die Störungsunterdrückung, falls dein Detektor diese Funktion unterstützt.
  4. Kontrolliere das gewählte Suchprogramm und gegebenenfalls den Bodenabgleich.
  5. Reduziere bei Bedarf die Empfindlichkeit.
  6. Überprüfe, ob Suchspule und Verbindungen in Ordnung sind.

Wann solltest du Hilfe suchen?

Gibt dein Metalldetektor ohne erkennbare Ursache dauerhaft Störsignale aus? Dann könnte ein technisches Problem vorliegen.

Bei Detect helfen wir regelmäßig bei Fragen zu Suchspulen, Verbindungen und Einstellungen, unter anderem beim XP DEUS II und anderen Detektoren.

ANFÄNGERFEHLER 07

Dem Suchort zu wenig Aufmerksamkeit schenken

Du siehst ein schönes altes Feld, schnappst dir deinen Detektor und möchtest sofort anfangen. Aber darfst du dort überhaupt suchen? Und wie groß ist die Chance, interessante Gegenstände zu entdecken?

Ein guter Suchtag beginnt schon vor dem Einschalten des Detektors.

Genehmigungen und Regeln überprüfen

In den Niederlanden gelten landesweite Regeln für die Metallsuche. Außerdem können Gemeinden zusätzliche Einschränkungen festlegen. Du benötigst auch die Zustimmung des Grundstückseigentümers oder einer anderen berechtigten Person.

Für die archäologische Metallsuche gilt unter bestimmten Voraussetzungen eine Ausnahme, zu deren Bedingungen eine maximale Bodeneingriffstiefe von 30 Zentimetern gehört. Diese Ausnahme gilt nicht überall, beispielsweise nicht auf geschützten archäologischen Denkmälern oder bei laufenden Ausgrabungen.

Diese Bestimmungen betreffen die Niederlande. In Deutschland, Österreich und anderen Ländern gelten andere Vorschriften.

Mehr über die niederländischen Regeln zur Metallsuche erfahren →

Ein Suchort kann mehr erzählen, als du denkst

Ein Teil der Freude am Sondengehen besteht darin, die Geschichte eines Ortes zu erforschen.

Alte Karten, historische Quellen und Informationen über frühere Aktivitäten können dir helfen, ein Gelände besser zu verstehen. Nutze diese Informationen verantwortungsbewusst und halte dich von verbotenen oder geschützten Bereichen fern.

Tipp von Detect

Ein ruhiger, erlaubter Suchort, an dem du gut üben kannst, ist für Anfänger häufig wertvoller als ein beeindruckender Ort, dessen Regeln du nicht kennst.

ANFÄNGERFEHLER 08

Unnötig viel graben oder den Boden nicht sorgfältig wiederherstellen

Du hast ein vielversprechendes Signal gehört? Dann möchtest du den Gegenstand natürlich möglichst schnell finden. Dafür ist aber längst nicht immer ein großes Loch nötig.

Eine sorgfältige Suchtechnik und genaues Lokalisieren können helfen, den Boden weniger zu stören.

Wie vermeidest du unnötiges Graben?

  • Überprüfe das Signal zuerst aus unterschiedlichen Richtungen.
  • Nutze die Pinpoint-Funktion deines Detektors, falls vorhanden.
  • Verwende bei normalen, ungefährlichen Zielen gegebenenfalls einen Hand-Pinpointer.
  • Benutze geeignetes Grabwerkzeug nur dort, wo das Graben erlaubt ist.
  • Stelle den Boden wieder her und setze Grasstücke nach Möglichkeit zurück.

Ein XP-Zubehörteil, das dabei hilft

Der XP MI-6 Pinpointer ist ein praktisches Hilfsmittel, um kleine Metallgegenstände genauer zu lokalisieren. Er ist wiederaufladbar und bietet bei kompatiblen XP-Systemen zusätzliche kabellose Funktionen.

Auch der XP MI-4 oder ein anderer zuverlässiger Pinpointer eignet sich hervorragend dafür.

Pinpointer bei Detect ansehen →

Warum ist sorgfältiges Graben so wichtig?

Offene Löcher können für Menschen und Tiere gefährlich sein. Außerdem möchtest du natürlich, dass dir ein Grundstückseigentümer auch beim nächsten Mal erlaubt, auf seinem Land zu suchen.

Nimm ungefährlichen Metallschrott mit und hinterlasse das Gelände so ordentlich wie möglich.

Achtung bei gefährlichen Funden

Vermutest du, Munition oder einen Sprengkörper gefunden zu haben? Höre sofort auf. Berühre den Gegenstand nicht, bewege ihn nicht, halte Abstand und rufe in den Niederlanden die 112 an. Versuche niemals, weiterzugraben, um herauszufinden, was es genau ist.

ANFÄNGERFEHLER 09

Einen alten Fund sofort reinigen

Du findest eine alte Münze. Sie ist mit Erde bedeckt und hat eine grüne Patina. Einfach kräftig putzen und schon sieht sie wieder aus wie neu, oder?

Bloß nicht!

Bei alten Gegenständen können gerade die Patina, die Korrosionsschicht und empfindliche Details wichtig sein. Durch falsche Reinigung kannst du irreparable Schäden verursachen.

Was solltest du vermeiden?

  • Harte Bürsten und Scheuermittel.
  • Essig, Cola, Zitronensaft oder andere Säuren.
  • Das Polieren historischer Münzen.
  • Das Abkratzen von Korrosion mit scharfen Gegenständen.
  • Unbekannte Funde längere Zeit in Wasser einweichen.

Was solltest du stattdessen tun?

Mache zuerst Fotos, notiere den Fundort und untersuche die sichtbaren Merkmale. Bewahre den Fund getrennt auf und hole bei empfindlichen oder besonderen Gegenständen Rat zur Konservierung ein.

Bei Funden mit Holz, Leder oder Textilien ist besondere Vorsicht geboten. Verändere ihren Feuchtigkeitszustand nicht ohne fachlichen Rat.

Unseren Ratgeber über das Bestimmen, Reinigen und Aufbewahren von Funden lesen →

Vergiss den Fundort nicht

Bei möglicherweise archäologischen Funden ist die Dokumentation des Fundortes wichtig. Archäologische Funde müssen in den Niederlanden gemeldet werden, beispielsweise über PAN oder die Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed.

Hier erfährst du, wie archäologische Funde gemeldet werden →

ANFÄNGERFEHLER 10

Zu schnell besondere Funde erwarten

Auf Social Media siehst du wunderschöne römische Münzen, goldenen Schmuck und außergewöhnliche historische Entdeckungen. Da kann dein erster Suchtag mit ein paar Nägeln und Aluminiumdeckeln ziemlich enttäuschend sein.

Doch die Bilder im Internet zeigen meistens nicht die vielen Suchstunden, die vorher nötig waren.

Sondengehen erfordert Geduld

Selbst mit einem sehr guten Metalldetektor ist ein besonderer Fund niemals garantiert. Der Suchort, die Bodenverhältnisse, die Geschichte und natürlich auch der Zufall spielen eine große Rolle.

Was macht einen ersten Suchtag erfolgreich?

Setze dir andere Ziele, als unbedingt eine seltene Münze finden zu müssen:

  • Ich möchte lernen, wie mein Detektor auf verschiedene Metalle reagiert.
  • Ich möchte meine Schwenktechnik verbessern.
  • Ich möchte fünf unterschiedliche Signale untersuchen.
  • Ich möchte den Unterschied zwischen stabilen und unruhigen Signalen erkennen lernen.
  • Ich möchte meine Ausrüstung besser kennenlernen.

Wenn du diese Ziele erreicht hast, war dein Suchtag bereits sinnvoll. Auch wenn du nichts Besonderes aus dem Boden geholt hast.

Vielleicht die wichtigste Erkenntnis

Ein guter Sondengänger wird nicht nur durch schöne Funde besser, sondern vor allem dadurch, dass er versteht, warum er etwas gefunden hat oder eben nicht.

BONUSTIPP VON DETECT

Der teuerste Metalldetektor verhindert Anfängerfehler nicht automatisch

Ein fortschrittlicher Metalldetektor kann beeindruckende Funktionen besitzen. Dazu gehören unterschiedliche Suchprogramme, umfangreiche Audioeinstellungen, kabellose Verbindungen und Multifrequenztechnologie.

Doch kein Detektor kann eine falsche Suchtechnik, unrealistische Erwartungen oder zu wenig Aufmerksamkeit für den Suchort vollständig ausgleichen.

Das gilt für einen günstigen Einsteigerdetektor ebenso wie für einen umfangreich ausgestatteten XP DEUS II.

Der XP ICON ist beispielsweise interessant für alle, die moderne FMF-Technologie mit einer zugänglichen Bedienung verbinden möchten. Der DEUS II bietet dagegen umfangreiche Möglichkeiten für alle, die sich später intensiver mit der Technik beschäftigen wollen.

Welcher Detektor am besten zu dir passt, hängt von deiner Erfahrung, deinem Budget und deinen Suchbedingungen ab.

Unsere Kaufberatung für Metalldetektoren entdecken →

Anfängerfehler und Lösungen im Überblick

Häufiger Fehler Was solltest du stattdessen tun?
Empfindlichkeit auf Maximum stellen Wähle eine stabile Einstellung.
Zu schnell schwenken Bewege die Spule ruhig und lass Suchbahnen überlappen.
Ständig Einstellungen verändern Lerne zuerst ein Standardprogramm kennen.
Blind auf die Target ID vertrauen Achte auch auf Ton und Wiederholbarkeit.
Zu viel Diskriminierung Unterdrücke nicht unnötig viele Zielkategorien.
Störungen ignorieren Überprüfe Umgebung, Einstellungen und Verbindungen.
Suchregeln nicht kontrollieren Prüfe vorher die Genehmigung und Vorschriften.
Unnötig viel graben Lokalisiere genau und stelle den Boden wieder her.
Alte Funde polieren Zuerst fotografieren und Konservierungsrat einholen.
Zu schnell Ergebnisse erwarten Setze dir Lernziele und sammle Erfahrung.

Häufig gestellte Fragen zu Anfängerfehlern beim Sondengehen

Was ist der größte Anfängerfehler beim Sondengehen?

Ein häufiger Fehler ist, sofort mit hoher Empfindlichkeit und vielen veränderten Einstellungen zu suchen. Ein geeignetes Standardprogramm und eine ruhige Suchtechnik sind meist der bessere Ausgangspunkt.

Warum finde ich nur Nägel und Aluminium?

Metalldetektoren reagieren auf unterschiedlichste Metalle, auch auf Abfall. Der Suchort spielt eine große Rolle. Mit zunehmender Erfahrung lernst du, Signale besser einzuschätzen. Unerwünschte Funde gehören aber weiterhin zum Hobby.

Muss ich die Empfindlichkeit für eine größere Suchtiefe auf Maximum stellen?

Nein. Eine hohe Empfindlichkeit kann auch zusätzliche Störungen verursachen. Die beste Einstellung ist diejenige, bei der dein Detektor unter den jeweiligen Bedingungen stabil und zuverlässig arbeitet.

Woher weiß ich, ob sich ein Signal lohnt?

Prüfe, ob das Signal wiederholbar ist, achte auf den Ton und betrachte gegebenenfalls die Target ID. Keines dieser Merkmale kann jedoch genau vorhersagen, welchen Gegenstand du finden wirst.

Warum gibt mein Metalldetektor ständig Fehlsignale?

Mögliche Ursachen sind elektromagnetische Störungen, Bodeneinflüsse, eine zu hohe Empfindlichkeit oder ein technisches Problem. Überprüfe zuerst die Umgebung und die Einstellungen, bevor du von einem Defekt ausgehst.

Brauchen Anfänger einen Pinpointer?

Er ist nicht vorgeschrieben, aber sehr praktisch. Ein Pinpointer hilft dir, ungefährliche Metallziele genauer zu lokalisieren. XP MI-4 und MI-6 sind Beispiele für wiederaufladbare Pinpointer.

Ist der XP DEUS II für Anfänger zu kompliziert?

Nicht unbedingt. Der XP DEUS II verfügt über Standardprogramme, mit denen du anfangen kannst. Er bietet allerdings zahlreiche erweiterte Einstellungen, die du am besten nach und nach kennenlernst.

Wie werde ich beim Sondengehen besser?

Indem du regelmäßig an erlaubten Orten suchst, ein stabiles Programm verwendest, sorgfältig schwenkst und die gefundenen Gegenstände mit den Signalen deines Detektors vergleichst.

WEITERLESEN BEI DETECT

Mehr über das Sondengehen lernen?

Möchtest du nicht nur Anfängerfehler vermeiden, sondern deinen Detektor auch besser verstehen? Dann lies unsere weiteren praktischen Ratgeber.

Mehr aus deinem Metalldetektor herausholen? Detect hilft dir dabei

Am besten lernst du das Sondengehen durch praktische Erfahrung. Gute Erklärungen können dir aber helfen, die Einstellungen, Signale und Suchtechnik schneller zu verstehen.

Bei Detect Metaaldetectors in Almelo helfen wir Anfängern und erfahrenen Suchern bei Fragen zu Detektoren, Suchspulen, Zubehör und Einstellungen.

Als offizieller XP-Importeur für die Niederlande verfügen wir über umfangreiches Wissen zu XP ICON, ICON X, DEUS II und dem passenden Zubehör. Darüber hinaus bieten wir andere Marken und unsere eigenen Detect-Produkte an.

Du möchtest verschiedene Detektoren vergleichen oder dich persönlich beraten lassen? Besuche uns in unserem Showroom in Almelo.

Detect Metaaldetectors – besser suchen lernen beginnt damit, zu verstehen, was man tut.

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